Home | Preisliste | Anmelden
wikotel.de Logo Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Ferienwohnungen ins - Internet bringen - Banner
Ferienwohnungen in Potsdam
Potsdam ist die Hauptstadt und die einwohnerreichste Stadt des Landes Brandenburg. Sie grenzt im Nordosten unmittelbar an die deutsche Hauptstadt Berlin und gehört zur europäischen Metropolregion Berlin/Brandenburg. Potsdam ist vor allem bekannt für sein historisches Vermächtnis als ehemalige Residenzstadt Preußens mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen. Die Kulturlandschaften wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.[1] Potsdam entwickelte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Wissenschaftszentrum. Heute sind drei öffentliche Hochschulen und mehr als 30 Forschungsinstitute in der Stadt ansässig. Rund 15 Prozent der Einwohner sind Studierende, die Dichte an Wissenschaftlern pro Einwohner ist die höchste in Deutschland.[2] Das traditionsreiche ehemalige UFA-Filmstudio Babelsberg ist eines der führenden Zentren der Film- und Fernsehproduktion in Europa. Es verfügt über große Kapazitäten an moderner Ausstattung und entwickelt sich zunehmend als Produktionsstätte für internationale Filmprojekte



Das Stadtgebiet war wahrscheinlich seit der Frühen Bronzezeit besiedelt. Nach den Völkerwanderungen errichtete im 7. Jahrhundert der slawische Stamm der Heveller gegenüber der Einmündung der Nuthe eine Burganlage an der Havel. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto III. des Heiligen Römischen Reiches an das Stift Quedlinburg als Poztupimi am 3. Juli 993. Die Bedeutung der Region beruhte auf der Beherrschung des Havelübergangs. Der Name leitet sich möglicherweise von den slawischen Wörtern ‚pod‘ (bei) und ‚dubimi‘ (Eiche) ab, welche mit unter den Eichen übersetzt werden können.[7] Im Jahr 1157 eroberte Albrecht der Bär die Stadt und gründete die Mark Brandenburg. Durch Albrecht kam die Nordmark als Mark Brandenburg auch faktisch zum Heiligen Römischen Reich. Am Havelübergang wurde eine deutsche steinerne Turmburg erbaut. Im Jahr 1317 wurde die Stadt erstmals als Burg und vor allem Stadt urkundlich unter dem Namen Postamp erwähnt. 1345 erhielt Potsdam das Stadtrecht und blieb die nächsten Jahrhunderte ein kleiner städtischer Marktflecken.[8] Von 1416 an bis zum Ende des Ersten Weltkrieges und dem damit verbundenen Untergang der Monarchie in Deutschland verblieb Potsdam im Besitz der Hohenzollern. Der verheerende Dreißigjährige Krieg und zwei Großbrände verwüsteten die Stadt.













Die Potsdamer Westliche Vorstadt setzt sich aus den Stadtvierteln Brandenburger Vorstadt, Potsdam-West, Friedrichsstadt, Kiewitt und dem Wildpark zusammen. Wegen seiner idyllischen Lage zwischen der Havel, an dessen Ufer sich ein langgestreckter Uferwanderweg befindet, und den nahegelegenen weitläufigen Potsdamer Parkanlagen gilt dieser als einer der schönsten und beliebtesten Stadtteile Potsdams.



Die Brandenburger Vorstadt beginnt hinter dem Brandenburger Tor am Luisenplatz und erstreckt sich über das Gebiet zwischen der Havel und dem Park Sanssouci, in dem das gleichnamige Schloss, das Neue Palais, das Schloss Charlottenhof und auch die Friedenskirche stehen. Auch zahlreiche weitere Baudenkmale von Weltrang sind hier zu finden. Eine Bebauung dieser Vorstadt fand überwiegend in der zweiten Hälfte des 19. und in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts, noch vor dem Ersten Weltkrieg statt, als man dringend Wohnungen für die Erweiterung der Garnisons- und Residenzstadt benötigte. Hier befindet sich ein weitgehend original erhaltenes geschlossenes Altbauensemble, welches ursprünglich vorwiegend für höhere Offiziere und deren Familien, aber auch für preußische Staatsbeamte angelegt wurde. Daraus resultieren auch die dort typischen großzügig dimensionierten Wohnungen, oft mit Vorgarten. Sehr interessant und beliebt ist dieses Wohnviertel durch seine direkte Anliegerschaft zum Park Sanssouci.

Die Nauener Vorstadt liegt vor dem Nauener Tor und wird dominiert von freistehenden repräsentativen Villen und Mietshäusern, die am Ende des 19. Jahrhunderts für preußische Offiziere und höhere Staatsbeamte entstanden sind. Vor dem Nauener Tor liegen herrschaftliche Villen in denen auch heute zum Teil prominente Potsdamer leben, zum Beispiel die Verlegerswitwe Friede Springer und Mathias Döpfner. In diesem Stadtteil mit einem geschlossenen Stadtbild von hoher Gestaltqualität befinden sich außerdem das Neue Rathaus (Stadthaus) in der heutigen Friedrich-Ebert-Straße, sowie die weitläufige Parkanlage Neuer Garten und das Schloss Cecilienhof, das unter anderem durch die Unterzeichnung des Potsdamer Abkommens 1945 weltbekannt wurde.



Am Rande des Neuen Gartens liegt die Meierei-Gaststätte mit einer Schaubrauerei die im Sommer 2003 wiedereröffnet wurde. Zu DDR-Zeiten befand sich dieses Gebäude im Grenzgebiet zu West-Berlin und war für die Bevölkerung nicht erreichbar. Im Park ist das Marmorpalais (in diesem befand sich von 1961 bis 1989 ein Armeemuseum) mit einem unvergleichlichen Blick auf den Heiligen See) und das Planetarium Potsdam zu finden. In direkter Nachbarschaft befindet sich die „Verbotene Stadt“ am Kapellenberg, welches ein fast vollständig saniertes Villenviertel ist, und ihren Namen der Tatsache verdankt, dass dieses Areal in der Zeit nach den Zweiten Weltkrieg für die Bevölkerung gesperrt war, da hier die Rote Armee und der KGB (bis 1990 war hier die Deutschlandzentrale) ihre Einrichtungen hatten. Die Siedlung AlexandrowkaEbenfalls sehenswert ist die Russische Kolonie Alexandrowka mit schönen historischen Holzhäusern russischer Bauart und die einzigartige Potsdamer Alexander-Newski-Gedächtniskirche auf dem Kapellenberg. Das umfangreich restaurierte Belvedere auf dem Pfingstberg mit einer herrlichen Aussicht über Potsdam und seine Umgebung, bei klarem Wetter auch bis weit hinein nach Berlin, wurde im Jahr 2003 wieder für Besucher freigegeben, nachdem auch dieses durch die DDR-Behörden Jahrzehnte gesperrt war und verfiel, weil von hieraus ein nicht gewünschter und ungehinderter Blick nach Berlin-Wannsee möglich war.

Potsdam-Bornstedt ist ein Potsdamer Stadtteil. Er wird von der Pappelallee und dem Schlosspark Sanssouci im Süden, der Amundsenstraße im Westen und der Nedlitzer Straße im Norden und Osten begrenzt. Im Süden schließt sich die Jägervorstadt an, im Osten die Nauener Vorstadt, im Norden Nedlitz und im Westen Bornim.



Das Gutsgebiet des 1304 erstmals erwähnten Dorfes Bornstedt reichte von der heutigen Friedrich-Ebert-Straße im Osten bis zum Habichtweg im Westen, umfasste den Schragen, die Alexandrowka und den Kapellenberg. Nordgrenze war die noch heute so heißende Grenzallee. Südlich der Potsdamer Straße gehörten das Katharinenholz und Lindstedt, der Hopfenkrug und das Gelände um das Neue Palais und die halbe Kaiser-Friedrich-Straße dazu. Die Südgrenze war ein Graben am Fuße des Bornstedter Endmoränenbogens, auf dem Schloss Sanssouci, die Orangerie und das Belvedere stehen. Leicht verändert bildet dieser Graben heute die Südgrenze des Parks Sanssouci. Somit befindet sich ein großer Teil der Potsdamer Parkanlagen auf Bornstedter Gebiet. Die Gemarkungsgrenzen haben sich allerdings mehrfach geändert. Heute gilt nur noch etwa ein Viertel des beschriebenen Gebiets als Gemarkung Bornstedt. Der Große Kurfürst erwarb das Gut 1664, und König Friedrich Wilhelm I. überließ es dem Potsdamer Waisenhaus als Einnahmequelle. Die bewaldeten Stücke, der Marlygarten und die Weinberge blieben dem König vorbehalten. Im Gutshof wurde eine Brauerei eingerichtet.

Babelsberg ist der größte Stadtteil Potsdams und heute vor allem als Medienstandort (u.a. Filmstudio, Filmpark, Hauptsitz des RBB, Sitz der HFF) bekannt. Auch durch den Park Babelsberg mit dem namensgebenden Berg (früher auch Pavelberg, Boberow, Babertsberg sowie Nowawes, ein Name, welcher bis in die 1930er Jahre geläufig war), dem Schloss und weiteren historischen Bauten sowie sein um 1900 entstandenes Villenviertel Neubabelsberg hat der Stadtteil Bedeutung über die Grenzen Potsdams hinaus gewonnen.



Die erste Ansiedlung auf dem Gebiet des heutigen Potsdamer Stadtteils Babelsberg war das auf einer Erhebung in der Nutheniederung gelegene Dorf Neuendorf (slawisch Nova Ves, wodurch sich die spätere Bezeichnung Nowawes erklärt), ein Rundplatzdorf mit einer Kirche auf dem Anger. Diese Siedlungsform ist als frühdeutsche Siedlung aus einem slawischen Rundweiler hervorgegangen. Der im Landbuch Kaiser Karls IV. 1375 erwähnte Ort wurde mehrfach verpfändet und im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt. Erst 1737 kamen neue Ansiedler. Die Lehmfachwerkbauten wurden um 1850 durch massive Häuser ersetzt. Auf dem zentralen Dorfplatz, dem Neuendorfer Anger, südlich einer alten Fachwerkkirche (erbaut 1585) wurde 1850 bis 1852 ein vom Bauinspektor Christian Heinrich Ziller nach dem Vorbild der Gereonskirche in Köln entworfener achteckiger Backsteinbau (Oktogon, seit 1998 im Wiederaufbau) erbaut. Durch die rasant wachsenden Bevölkerungszahlen erwies sich der unverputzte gelbe Bau, der nach den Ideen Friedrich Wilhelms IV. errichtet wurde, jedoch schnell als zu klein. 1898/1899 entstand an der Stelle der alten Fachwerkkirche ein neuer Kirchbau nach den Plänen von Ludwig von Tiedemann, die neugotische Bethlehemkirche. Infolge der starken Kriegsbeschädigungen wurden die Reste der Bethlehemkirche sowie des angrenzenden 55 Meter hohen Glockenturms 1952 gesprengt. Der Grundriss der Bethlehemkirche ist durch in den Rasen des Angers eingefügte Ziegelsteine sichtbar gemacht worden. Im November 2002 wurde das Richtfest der wiederhergerichteten alten achteckigen Neuendorfer Kirche gefeiert. Trotz der noch nicht abgeschlossenen Restaurierungsarbeiten wird das Gebäude derzeit bereits für Konzerte, Christvespern und Ausstellungen genutzt. Das Rathaus wurde nach einem Entwurf von Otto Kerwin 1898/1899 erbaut. Nowawes erhielt 1924 Stadtrecht. Seit der Anlage einer Bahnstation 1862 zwischen Nowawes und dem Griebnitzsee entstand die Villenkolonie Neubabelsberg. Nowawes und Neubabelsberg wurden 1938 zur Stadt Babelsberg zusammengeschlossen, die schließlich 1939 mit Potsdam vereinigt wurde.

Das ehemalige Dorf Drewitz gehört seit 1939 als Ortsteil zu der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam. Mit dem Jahr 1228 zählt Drewitz zu den ältesten im Teltow erwähnten Orten und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Durch das gleichnamige Neubauviertel Drewitz und die benachbarten Neubauviertel Am Stern und Kirchsteigfeld hat der Potsdamer Osten einen rasanten Aufschwung genommen, wobei dem Viertel Kirchsteigfeld, das nach der deutschen Wiedervereinigung unter Beteiligung internationaler Architektenteams entstand, eine besondere städtebauliche Bedeutung zukam und immer noch zukommt. Da die Potsdamer Planungen die gemeinsame Förderung der drei Ortsteile vorsehen und ihr Zusammenwachsen zum eigenständigen Stadtteil als Ziel haben, nimmt dieser Artikel die Entwicklung vorweg und behandelt unter dem Namen des ältesten Teils Drewitz die Ortsteile gemeinsam.



Von Anfang an waren die Kirchsteigfeld-Teams darum bemüht, die Defizite der Nachbarviertel Stern und (neues) Drewitz zu vermeiden. Insbesondere das Wohngebiet Stern mit Punkthochhausgruppen inmitten von fünfgeschossigen Wohnblocks soll mit intensiven Maßnahmen und Fördermitteln aufgewertet werden, dabei steht die mangelnde Struktur des Wohnumfeldes im Vordergrund der Maßnahmen. Eine Schwimmhalle, Kitas, Schulen, Jugendclubs und ein Kindertreff fanden bereits ihre Verwirklichung. Verschiedene Initiativen wie beispielsweise „Campus am Stern“ bemühen sich um einen weiteren Ausbau der soziokulturellen Einrichtungen, eine bessere Vernetzung der drei Neubaugebiete und eine Modernisierung/Instandsetzung der Freiflächen. „Campus am Stern“ besteht aus Studentengruppen der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Architektur und Städtebau, und gehörte als Projektteil zur – im März 2005 gescheiterten – Bewerbung Potsdams zur Kulturhauptstadt Europas 2010.

Der Stadtteil Potsdam-Süd ist durch die in den Jahren 1942 - 1945 errichtete Eigenheimsiedlung "Kolonie-Daheim" (einer von 1894 - 1897 für die Arbeiter der Königlichen Eisenbahnwerkstätten (später Reichsbahnausbesserungswerk Potsdam) erbauten und heute unter Denkmalschutz stehenden Siedlung) und "Kunersdorfer Straße", sowie die denkmalgeschützte Stadtrandsiedlung und Siedlung Eigenheim am Rande der Ravensberge aber auch die drei großen Neubausiedlungen Waldstadt I , Waldstadt II und Am Schlaatz geprägt. Er vereinigt die Teltower und Templiner Vorstadt sowie die Halbinsel Hermannswerder sowie die Vorstadtsiedlungen und Wohngebiete miteinander und stellt den bevölkerungsreichsten Stadtteil dar.



Die Templiner Vorstadt (benannt nach der Wüstung Templin am Templiner See) liegt im Süden direkt an der B 2 in Richtung Michendorf, am Fuße des Potsdamer Brauhausberg. Die Bezeichnung Brauhausberg geht auf das ehemalige Königliche Brauhaus zurück, das seit 1728 an diesem Berg seinen Sitz hatte. Für die Lagerung des Bieres wurden Stollen in den Berg getrieben, die noch heute zu sehen sind. In diesen wurden im Winter Eisschollen aus der nahe gelegenen Havel eingelagert, um auch im Sommer eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten. Die ehemalige Brauerei war noch in den 1980er Jahren in Betrieb und wurde erst dann durch eine moderne Brauanlage im „Industriegelände“ Rehbrücke ersetzt. Auf dem Brauhausberg ließ der preußische König Friedrich Wilhelm III. 1804 für die Königin Luise einen Aussichtsturm im neugotischen Stil erbauen. Um diesen herum wurde von 1899 bis 1902 nach Plänen von Franz Schwechten die neue Kriegsschule (später Reichskriegsschule und SED-Bezirksleitung) erbaut, in deren Gebäude sich derzeit der Landtag Brandenburg befindet.

Eiche ist ein Stadtteil Potsdams westlich des Parks Sanssouci. Die Gemeinde hat 4.300 Einwohner (2004) und ist seit 1993 eingemeindet. Sie gehörte bereits zwischen 1935 und 1952 zu Potsdam.



Eiche wurde erstmals 1193 urkundlich erwähnt. Der Ort war bis zu den Erweiterungen ab 1881 ein Straßendorf. 1771 ließ Friedrich II. eine Kirche im Ort errichten. Bis heute ist Eiche durch militärische Nutzung geprägt. Auf einem Hügel des Ortes (Kahleberg) wurde eine Kaserne errichtet, von der aus die Wachmannschaften des Neuen Palais versorgt wurden. Zwischen Kaserne, Kleinem Herzberg und Park Sanssouci wurden im 18. Jahrhundert Militärmanöver abgehalten und Truppenaufmärsche geprobt.

Fahrland ist ein Ortsteil von Potsdam, der nord-nord-westlich des Zentrums und süd-westlich von Berlin liegt. Seit Anfang des neuen Jahrtausend wird das Dorf um mehrere neue Wohngebiete erweitert (z. B. Eisbergstücke) und gilt als Teil des Berliner „Speckgürtels“[1]. In Folge dessen ist seither ein starker Bevölkerungswachstum zu verzeichnen. Die bis dahin selbstständige, mit 32 Millionen Euro verschuldete Gemeinde wurde im Jahr 2004 gegen den Willen vieler Einwohner nach Potsdam eingemeindet und gehört fortan zum Postleitzahlengebiet 14476. Von 1939 bis 1952 war der Ort bereits schon einmal Teil von Potsdam, wurde aber im Rahmen der Gebietsreform der DDR wieder ausgegliedert.



Die Geschichte von Fahrland lässt sich mehr als 800 Jahre zurückverfolgen. Am 28. Mai 1197 wird die Ortschaft erstmals – noch unter dem Namen „Vorlande“ – urkundlich erwähnt. Von diesem Tage stammt eine Schenkungsurkunde des Markgrafen Otto II. von Brandenburg. Sehenswert ist noch heute die 1758 erbaute und 1798 an heutiger Stelle umgesetzte Bockwindmühle. Von den ursprünglich drei Mühlen in Fahrland ist sie die letzte und darüber hinaus weitestgehend original erhaltene. Sie wurde noch bis in das Jahr 1967 betrieben. Einzug fand Fahrland zudem in Theodor Fontanes Werk Wanderungen durch die Mark Brandenburg, welches zwischen 1862 und 1888 entstand. Hierin beschreibt er neben den Ort mit Kirche und Pfarrer unter anderem auch den Königswall und Kirchberg.

Golm (von westslawisch: "chelm", Hügel, vergleiche polnisch Che³m, siehe auch Kulm) ist ein Ortsteil von Potsdam. Golm wurde 2004 nach heftigen Protesten (Einwohner und Parlament befürworteten den Anschluss an Werder (Havel)) eingemeindet. Er beherbergt unter anderem einen Komplex der Universität Potsdam, Institute der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie eine Kaserne der Bundeswehr, die sich in die Gemarkung Eiche erstreckt. Der Ortsname bezieht sich entweder auf den 68 m ü. NN hohen Reiherberg oder auf den 57 m über NN hohen Ehrenpfortenberg im Ortsteil (der alte Dorfkern liegt allerdings am Reiherberg). Der Ortsteil grenzt im Norden an die Potsdamer Ortsteile Grube und Bornim, im Osten an den Potsdamer Ortsteil Eiche, im Süden an Wildpark West, das zum Ortsteil Geltow der Gemeinde Schwielowsee gehört und im Westen an den Großen Zernsee. Golm hat Regionalbahnanschluss und liegt am Berliner Außenring. Im östlichen Teil gab es auch Bohrungen nach Erdgas, welche einige hundert Meter in die Erde reichten.



Am Ostrand der Gemarkung wurden in den 1930er Jahren für die "Luftnachrichtenabteilung Oberbefehlshaber der Luftwaffe" mehrere Gebäude errichtet. Zudem war hier der "Reichsmusikzug" Herms Niels stationiert. Zu DDR-Zeiten zog in den südöstlichen Teil (zum Kuhforter Damm hin) die Nationale Volksarmee ein - dort befindet sich heute die Bundeswehr -, in den nordwestlichen Teil (zum heutigen Bahnhof hin) die Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit - heute Teil der Universität Potsdam. Von 1948 bis 1993 befand sich in der Nähe von Golm ein Rundfunksender für Mittelwelle. Die Sendeleistung betrug 20 kW. Für diesen Rundfunksender wurde 1948 aus den Material der Türme der Funkstelle Rehmate ein 100 Meter hoher Holzturm gebaut, der an vier Auslegern die Sendeantennen trug (Vertikalreuse). Später wurde dieser Turm durch zwei 51 Meter hohe Stahlmasten (selbststrahlend, Marconiantenne mit kapazitiver Dachlast und Verlängerungsspule, 1 x Betriebsantenne, 1 x Ersatzantenne) ersetzt. Am 25. Oktober 1979 wurde der Holzturm, der seit dem 27. Oktober 1953, dem Tag der Sprengung des Holzturms in Wiederau (Pegau), das höchste Bauwerk aus Holz in der DDR gewesen sein dürfte, wegen Baufälligkeit gesprengt.

Groß Glienicke ist eine teilweise zu Berlin und zu Potsdam gehörende Ortslage. Groß Glienicke im Havelland wurde 1267 erstmals urkundlich erwähnt. Die Dorfkirche, ein verputzter Feldsteinbauten, entstand im 13./14. Jahrhundert. Kanzel, Altaraufsatz, Patronatsgestühl und andere Ausstattungen der Kirche stammen aus der Zeit um 1680. In der Kirche befinden sich Epitaphien und Grabsteine der vormaligen Gutsherren aus der märkischen Adelsfamilie Ribbeck. Im früheren Gutspark ließ die Familie Wollank Anfang des 20. Jahrhundert historisierende Gebäude und ein Erbbegräbnis errichten.



Ein Gebietsaustausch zwischen der Sowjetischen Besatzungszone und dem Britischen Sektor Berlins (siehe auch Staaken) bewirkte, dass das Gemeindegebiet östlich des Groß Glienicker Sees 1945 zum West-Berliner Bezirk Spandau kam und nunmehr als Ortslage Groß-Glienicke zum Ortsteil Kladow gehört. Der brandenburgische Teil bestand als selbstständige Gemeinde weiter und wurde erst am 26. Oktober 2003 nach Potsdam eingemeindet. Durch den Verlauf der innerdeutschen Grenze wurden der Gutspark und seine Anlagen stark geschädigt.

Marquardt ist ein Ortsteil von Potsdam, der nördlich des Zentrums liegt. In Marquardt leben etwa 1000 Einwohner. Die bis dahin selbstständige Gemeinde wurde 2003 mit der Brandenburgischen Gemeindegebietsreform gegen den Willen vieler Einwohner nach Potsdam eingemeindet.



Marquardt liegt im Havelland im Bereich der nördlichen Wublitzniederung, in einer von der Weichseleiszeit (der letzten Eiszeit in Norddeutschland) geprägten Landschaft. Die Umgebung ist gewässerreich, es dominiert die Landwirtschaft (je nach Bodenqualität Ackerbau oder Viehzucht), gelegentlich ist das Gebiet durchsetzt von einigen kleinen Waldstücken. Der Boden ist entweder sandig oder (auf Grundmoränen) auch lehmig. In Richtung Süden überwiegen die vom Wasser geprägten Bereiche, im Norden kommen mehr und mehr Reliefunterschiede zutage – das Land wird hügeliger.

Neu Fahrland ist ein Ortsteil von Potsdam. Bis 2003 gehörte die Gemeinde zum Amt Fahrland (Landkreis Potsdam-Mittelmark) Kfz-Kennzeichen: PM. Im Zusammenhang mit der Brandenburgischen Gemeindegebietsreform ist Neu Fahrland nach Potsdam eingemeindet worden. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden haben bei einem Bürgerentscheid am 27. Januar 2002 mehr als 2/3 (67,7%) der zur Wahl gegangenen Wahlberechtigten für die Eingliederung der Gemeinde Neu Fahrland in die Landeshauptstadt Potsdam gestimmt. Das Kfz-Kennzeichen lautet: P, die Vorwahl ist vorerst noch 033208.



Neu-Fahrland liegt im Norden von Potsdam und wird von der B 2 durchschnitten. Der Ortsteil grenzt im Norden an die Potsdamer Ortsteile Fahrland und Krampnitz. Im Uhrzeigersinn wird der Ortsteil im Osten durch den Krampnitzsee und den Lehnitzsee begrenzt, im Süden durch den Jungfernsee, den Sacrow-Paretzer Kanal und Weißer See, im Westen durch den Fahrlander See und stellt somit einen fast vollständig vom Wasser umschlossenen "Fünf-Seen-Ortsteil" dar

Satzkorn war früher eine eigenständige Gemeinde und ist seit dem 26. Oktober 2003 ein Stadtteil von Potsdam (Bundesland Brandenburg). Es liegt etwa 10 km nördlich der Potsdamer Innenstadt und ist Einzugsgebiet von Fahrland, das ebenfalls zu Potsdam gehört. Satzkorn ist über die Autobahn A10 und über die Bundesstraße 273 zu erreichen. Außerdem ist die Buslinie 609 eingerichtet, die stündlich zwischen Potsdam Hauptbahnhof, Neu-Fahrland, Fahrland, Kartzow, Satzkorn und Marquardt verkehrt. Seit der Eingemeindung hat Satzkorn einen von der eigenen Bevölkerung gewählten, dreiköpfigen Ortsbeirat, dem ein Ortsbürgermeister vorsitzt.[1]



Laut archäologischen Funden von Bandkeramik war die Gegend um Satzkorn im 6. Jahrtausend vor Christus besiedelt und ist damit eine der am frühesten besiedelten Gegenden von Brandenburg. Andere archäologische Funde wurden auf die Bronze-, Eisen- und die Römische Kaiserzeit datiert. Die frühesten schriftlichen Hinweise auf Satzkorn stammen aus dem Jahr 1332 in einer Urkunde des Klosters Spandau und aus dem Jahr 1375 im Landbuch von Kaiser Karl IV.[2] Die einschiffige, evangelische Dorfkirche Satzkorn wurde zuerst im 13. Jahrhundert aus Feldstein errichtet und 1669 umgebaut, wobei sie wahrscheinlich vergrößert wurde. 1873 und 1908 wurde sie erneut umgebaut. Der Bau ist rechteckig mit einer Apsis (halbrunder Abschluss) im Osten und einem kleinen, rechteckigen Vorbau im Westen, in dem sich vier Grabplatten aus dem 17. Jahrhundert befinden. Der mit Holz verkleidete, schiefergedeckte Turm der Kirche beherbergt drei Glocken. Im Innern birgt die Dorfkirche einen geschnitzten Altaraufsatz von 1670 und eine hölzerne Kanzel von 1671. Die Orgel wurde 1872/73 vom Orgelbaumeister Gesell gebaut, aus der gleichen Zeit stammen eine hölzerne Taufe und ein Speisegitter. Die Kirche gehört heute zum Evangelischens Pfarramt Fahrland.[3]

Uetz-Paaren ist ein Doppeldorf und Teil der 13 Kilometer entfernten Stadt Potsdam in Brandenburg. Die beiden Ortsteile Uetz und Paaren sind räumlich durch das Feuchtgebiet der Wublitz getrennt, eine direkte Verbindung besteht nicht. Die kürzeste Wegstrecke zwischen den einzelnen Orten beträgt 4 km. Uetz-Paaren hat 420 Einwohner und eine Fläche von 13 km².



Begünstigt durch die geschützte natürliche Lage, gab es erste Siedlungen an der Stelle des heutigen Uetz bereits in der Jungsteinzeit. Beim Bau der Autobahn wurde eine Siedlung aus der Bronzezeit freigelegt. Die heutige Ortschaft wurde vermutlich von slawischen Fischern begründet, nach der Eroberung der Mark Brandenburg 1157 durch Albrecht der Bär folgten um 1180 Ackerbauern und legten dabei das Gassendorf Uetz an. Die erste urkundliche Erwähnung einer Siedlung stammt aus dem Jahr 1313 als Vzzytz. Zu dieser Zeit existierte bereits eine Kirche und eine Pfarrstelle und die Ortschaft dürfte zwischen 90 und 100 Einwohner besessen haben. Eine Erwähnung 1354 sprach von uz. Das Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 gibt detaillierte Informationen über die Sozialstruktur des Dorfes zu jener Zeit: So gehörten von den 35 (Steuer-) Hufen 15 zum Ritterhof, zwei dem Pfarrer und 18 den Bauern, die die üblichen Abgaben an Grundherrn und Kirche leisteten (Pacht, Zins und Bede). Den Ritterhof hatte 1370 der reiche Bürger Thomas aus Brandenburg derer von Bardeleben abgekauft. Er übernahm damit auch die Gerichtsbarkeit und das Patronatsrecht über die Kirche, die Vasallendienste (Heerfahrt) verblieben jedoch bei den von Bardeleben. Neben den Bauern (Hufner) gab es neun Kossäten, die sich von einem kleinen Stück Land und dem Fischfang aus der Wublitz ernährten. Sie zahlten geringe Abgaben (Hühner und Hühnergeld) und wurden noch 1391 wegen ihrer Herkunft und Lebensweise als Wenden bezeichnet. Weiterhin erhielt der Gutsherr: vom Krug zehn Schillinge und einen Schilling für den Pflugacker, von der Mühle 18 Scheffel Roggen, von den Fischwehren in der Wublitz drei Talente. Später ging das Rittergut für über 330 Jahre an das märkische Adelsgeschlecht von Hake über.

Schwerin ist die Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Die kreisfreie Stadt ist nach Rostock zweitgrößte Stadt und eines der vier Oberzentren des Landes. Laut Hauptsatzung führt die Stadt die Bezeichnung „Landeshauptstadt“ vor dem Namen Schwerin.[1] Mit knapp unter 100.000 Einwohnern ist sie die kleinste Hauptstadt eines deutschen Bundeslandes. Die Stadt dehnte sich im Laufe der Zeit am West- und Südufer des Schweriner Innensees aus, insgesamt befinden sich zwölf Seen innerhalb des Stadtgebietes. Bereits Mitte des 10. Jahrhunderts berichtete ein Handelsreisender von einer Burg in einem Süßwassersee, einem Vorgängerbau des heutigen Wahrzeichens, dem Schweriner Schloss, welches früher die Residenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge bis 1918 war und seit 1990 Sitz des Landtages ist.



Nach 700 n. Chr. siedelten sich Abodriten im Gebiet des heutigen Schwerin an und errichteten hier eine Burg. Ein spanisch-maurischer Jude, der als Handelsreisender in der Gegend weilte, berichtete 965 von einer Burg in einem Süßwassersee, welche von Historikern Schwerin zugerechnet wird. Wenn die von Wasser, Sümpfen und Mooren umgebene Insel den Aufbau einer Burganlage sicher nicht einfach machte, so boten diese Gegebenheiten zusammen mit Erd- und Holzwällen Schutz bei Gefahr und in Kriegszeiten. Eine weitere slawische Burg, die Burg Dobin entstand im 11./12. Jahrhundert auf der schmalen Landzunge zwischen der Döpe und dem Schweriner Außensee, an welcher unter anderen 1147 der erste Kreuzzug Heinrich des Löwen und des dänischen Heeres gegen den slawischen Volksstamm scheiterte. Die deutsche Gründung erfolgte 1160 durch den Welfenherzog Heinrich den Löwen nach dem Sieg über den Obotritenfürsten Niklot. Die angesichts der Übermacht von den Verteidigern selbst niedergebrannte und verlassene Burg auf der heutigen Schlossinsel wurde wiederaufgebaut. 1167 verlegte der Zisterziensermönch Berno seinen Bischofssitz nach Schwerin. 1167 wurde Schwerin Sitz der Grafschaft Schwerin unter dem Grafen Gunzelin. Nach der Weihe des von Heinrich gestifteten ersten Doms um 1171 entwickelte sich Schwerin zum Zentrum der Christianisierung und Besiedlung des späteren Mecklenburg. Die Stadt hatte zu der Zeit zirka 500 Einwohner, von denen ein Fünftel Geistliche waren.

Vitango Internet Agentur



Ferienhäuer ins internet bringen - Banner

BestFewo

Kontakt | Impressum | Links



| Ferienhaus in Boennigheim | Alte Freunde aus Potsdam finden